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Wie wenig nütze ich bin
Wie wenig nütze ich bin,
ich hebe den Finger und hinterlasse
nicht den kleinsten Strich
in der Luft.
Die Zeit verwischt mein Gesicht,
sie hat schon begonnen.
Hinter meinen Schritten im Staub
wäscht Regen die Straße blank
wie eine Hausfrau.
Ich war hier.
Ich gehe vorüber
ohne Spur.
Die Ulmen am Weg
winken mir zu wie ich komme,
grün blau goldener Gruß,
und vergessen mich,
eh ich vorbei bin.
Ich gehe vorüber-
aber ich lasse vielleicht
den kleinen Ton meiner Stimme,
mein Lachen und meine Tränen
und auch den Gruß der Bäume im Abend
auf einem Stückchen Papier
Und im Vorbeigehn,
ganz absichtslos,
zünde ich die ein oder andere
Laterne an
in den Herzen am Wegrand.
und vorschläge um was es geht? ich meine es zu wissen...;-)

6 Comments:
He, das Gedicht habe ich auch genommen! Ich habe es so interpretiert, dass man sich nicht darum bemühen soll, großartige Spuren hinterlassen zu wollen und dann deprimiert ist, wenn man trotzdem vergessen wird, sondern dass man seine Spur in der Welt in den Herzen der Menschen hinterlassen soll, weil man dadurch nie in Vergessenheit geraten wird. Oder so. Habe fast sechs Seiten darüber geschrieben, aber ich habe keine Ahnung, wie es wird...
Liebe Grüße,
Kookaburra
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Anonymous, at 10:29 PM
ja so ähnlich hab ichs au gemacht.
halt noch über die austauschbarkeit des einzelnen und so.
mit den anderen themen konnte ich nix anfangen...
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fred-b, at 5:44 PM
da setzt ihr euch ja mit tiefen sinnfragen auseinander...
bin beeindruckt.
leider konntest du gestern doch keinen musikalischen eindruck in meinem herzen anzünden - schade, dass die probe ausfallen musste...
grüße dich,
joachim
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Anonymous, at 7:54 PM
hmm ja, ist net immer ganz einfach sowas zu interpretieren, aber die kurzgeschichte war noch schwieriger meiner meinung nach... hab leider titel und autor vergessen. (es gab 4 themen zur auswahl: 2 erörterungen, 1 gedichtsinterpretation und einen monolog, indem man eine kurzgeschichte interpretieren muss).
gruß fred
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fred-b, at 10:40 PM
Was ist denn das für ein Gedicht? So ganz ohne klassische Form oder wie? Trochäus, Jambus, Alliteration, Alternativen? Hm. Interessant.
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Anonymous, at 9:47 AM
für mich war es natürlich ideal, dass das gedicht so lose strukturiert war, da ich mich dann net mit jambus und dem ganzen rumschlagen musste. konntem ich dann auf den inhalt konzentrieren. ;-)
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fred-b, at 6:26 PM
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